Hohe Flexibilität auch bei extremen Umgebungstemperaturen
Silikone bzw. Silikonkautschuke gehören zur Klasse der Elastomere, unterscheiden sich von diesen jedoch dadurch, dass die Hauptkette nicht aus Kohlenstoffverbindungen, sondern aus abwechselnd angeordneten Silizium- und Sauerstoffatomen besteht. Die Siliziumatome tragen organische Substituenten, vorzugsweise Methylgruppen.
Silikone oder Silikonkautschuke gehören zur Klasse der Elastomere, unterscheiden sich jedoch dadurch, dass die Hauptkette nicht aus Kohlenstoffverbindungen, sondern aus abwechselnden Silizium- und Sauerstoffatomen besteht. Die Siliziumatome tragen organische Substituenten, vorzugsweise Methylgruppen.
Silikone sind chemisch vernetzt und bilden dadurch eine Netzwerkstruktur. Die anorganische Polymerkette aus Silizium und Sauerstoff weist eine höhere Bindungsenergie auf, wodurch die Eigenschaften deutlich besser sind als die von rein organischen Elastomeren.
Daher sind Betriebstemperaturen von 180 °C im Dauerbetrieb oder 200 °C im Kurzzeitbetrieb möglich.
Typische Anwendungsbereiche für Silikon sind:
- Stromkabel (Hochspannung/Steuerkabel/Windkraft)
- Eisenbahnkabel
- Medizinische Kabel (HEW Silindo®)
- Militärkabel (Marine/Luftwaffe)
- Heizkabel
- LV-216-Kabel und
- Kernkraftwerksleitungen (AKW)
Fertigungskompetenzen: Silikon
Je nach Molmasse lassen sich Silikonkautschuke in Flüssigsilikone (LSR) und Festsilikone (HTV) unterteilen, was zu unterschiedlichen Verarbeitungsverfahren führt.